Frequently Asked Questions

Antwort: 
Im Erstgespräch lernen wir uns kennen und schätzen danach ab, ob eine Zusammenarbeit möglich ist. Mir ist wichtig, dass beide Seiten nach dem Erstgespräch einen ersten Ansatz finden, worum es in der kommenden Therapie gehen wird. Ich sehe das EG als einen Aufwärmvorgang für die Therapie, außerdem werden die Vertragsbedingungen besprochen und alle wichtigen Fragen über die Dienstleistung beantwortet. Das Erstgespräch wird wie eine Therapiestunde verrechnet - Sie erhalten weiters eine Infoschrift mit allen wichtigen Punkten. Am Ende des Erstgespräches kann (muss nicht) Ihre Entscheidung stehen.
Antwort: 
Nach erfolgter Stunde bezahlen Sie das vereinbarte Honorar in bar. Bei Jugendlichen können die Eltern mit mir monatlich abrechnen und online überweisen. Alle erforderlichen Daten erhalten Sie im Erstgespräch. Selbstverständlich unterstütze ich Sie bei allen Fragen bezüglich der Rückverrechnung mit der Krankenkasse.
Antwort: 
1.) Private Verrechnung ohne Rückvergütung (bei Coaching, Supervision, Paartherapie) oder wenn Sie aus persönlichen Gründen nicht über die Kasse verrechnen wollen, 2.) Private Verrechnung mit Kassenrückvergütung: Sie erhalten pauschal pro Therapiestunde von der Krankenkasse € 21,80 zurückerstattet, unabhängig davon, welche Honorarhöhe wir vereinbaren, 3.) 100% Kassenverrechung für eine begrenzt Anzahl von Gruppenpsychotherapieplätzen (NÖGKK), 4.) 100% Kassenverrechnung für Einzeltherapiestunden mit Jugendlichen (NÖGKK) - leider kann ich keine Kinder in Therapie nehmen. Bei allen Schritten zur Verrechnung über die Krankenkasse unterstütze ich Sie gerne, Sie benötigen jedenfalls eine Diagnose, eine Arztbestätigung (Formblatt erhalten Sie im Erstgespräch) und meine Honorarnote. .
Antwort: 
Honorare vereinbare ich mit Ihnen im persönlichen Gespräch. Richtwert ist € 80.-/Stunde bei Einzelstunden (50 Min.) und €140.- bei Doppelstunden (90 Min.). Coaching berechnet ich je nach Ihrer Einkommenssituation. Kalkulieren Sie bei einem längeren Verlauf bei durchschnittlich 3 Stunden x (Honorarsatz - minus Kassenanteile) = ca. 180.- € Gesamtkosten pro Monat. Preisbasis ist Mai 2014
Antwort: 
Anfangs und in akuten Phasen empfehle ich wöchentlich 1x Therapiestunde. Im weiteren Verlauf kann der Abstand auf 14 tägig erweitert werden. Grundsätzlich richtet es sich nach Ihrem Bedarf und meiner Terminverfügbarkeit. Die Anzahl der zu erwartenden Therapiestunden richtet sich nach der Fragestellung und nach Intensität bzw. Dauer Ihrer Thematik. Als Minimum für die Häufigkeit sehen die meisten Versicherungen eine 14 tägige Frequenz an, dh. längere Abstände werden nicht empfohlen. Gegen Ende des Therapieprozess können die Abstände verlängert werden.
Antwort: 
PsychotherapeutIn, PsychologIn, PsychiaterIn. Alle drei sind anerkannte Berufsbilder in Österreich und über ein akademisches Studium zu erlangen. Das Werkzeug des/der PsychiaterIn sind die Medikamente (Psychopharmaka) und das beratende Gespräch darüber. PsychologInnen haben mehr den Zugang über Testwerkzeuge, Forschung, Beratung und Training. Psychotherapie wird definiert, dass sie mit Hilfe einer Beziehung an einer Beziehung arbeitet. Somit ist die therapeutische Beziehung eine Art Lernfeld, ein Labor, in dessen geschützem Raum die persönliche Veränderung entstehen kann. Ohne Wertung, in Vertraulichkeit und mit einem Unterstützer, der eine Außensicht einnehmen kann und auf ein ressourcenorientiertes Vorgehen achtet.
Antwort: 
Für bestimmte Veränderungsprozesse ist eine Gruppe von Vorteil, weil dort viele Möglichkeiten des Probehandelns gegeben sind. Wenn es darum geht, sein eigenes Verhalten im Konfliktfall zu sehen, wenn es wichtig ist, sich zu äußern, wenn Sie sich besser wahrnehmen wollen - dann Gruppe. Selbst mit Ängsten und Depressionen erhalten Sie in einer Gruppe großen Rückhalt. Die Gruppe bietet Ihnen Erfahrungsmöglichkeiten, die Einzeltherapie hingegegen mehr Schutz und Aufmerksamkeit. In der Gruppe gibt es eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten und Beziehungen. Dies ist im Einzelsetting überschaubarer, es sitzt ja nur eine Person vis á vis. Ich werde im Verlauf der Einzeltherapie bei Bedarf auf die Gruppe als Chance hinweisen.
Antwort: 
Die vereinbarte Therapiestunde halte ich für Sie alleine frei. Bei rechtzeitiger Absage kann die Zeit an andere vergeben werden und mir ensteht kein wirtschaftlicher Schaden. Zu meinen Rahmenbedingungen gehört, dass Sie mindestens 24 Stunden vor Termin absagen. Wird nicht oder erst am selben Tag abgesagt, ist die Stunde voll zu verrechnen. Absagen sind rund um die Uhr telefonisch (mailbox und SMS) möglich. Gründe für die Absage brauchen Sie nicht anzuführen, es braucht nur rechtzeitig zu sein.
Antwort: 
Eine Sexualtherapie ist wie Psychotherapie, mit dem speziellen Blick darauf, dass es Störungen / Symptome im Sexualbereich gibt. Sehr oft hat dies mit der Beziehung zu tun, daher kann auch der/die PartnerIn dazu eingeladen werden. Die betroffene Person wird auf allen Ebenen einbezogen, körperlich, von ihrem sozialen Bezugsnetz, ihren frühen Erfahrungen in der Herkunftsfamilie, dem Bezug zum eigenen Körper, Ihren Wertvorstellungen nach denen Sie leben. Wo und wie haben Sie lieben gelernt? Was hat Sie bisher gehindert?
Antwort: 
Grundsätzlich NEIN. Manchmal "verschreibe" Beobachtungsaufgaben, gebe Aspekte mit auf den Weg, die zwischen den Stunden beachtet werden können. Es kann auch einmal ein Buch, Filmtipp oder Link sein. Nachdem ich kein Arzt bin, kann ich nur Kontakte anbieten, damit Sie z.B. zu einem nötigen Medikament oder einer anderen wichtigen Behandlung z.B. einem Facharzt kommen. Für meine KlientInnen gibt es auf der webseite einen internen Bereich, wo Sie möglicherweise brauchbaren Lesestoff finden.
Antwort: 
JA! Aus meiner Erfahrung gut. Es kann ein sinnvolles Zusammenwirken ergeben. Z.B. wenn die Schlaffähigkeit sehr beeinträchtigt ist, wenn Ängste/Zwänge sehr stark einschränken sowie bei psychiatrischen Erkrankungen oder an der Grenze dazu. Hier stabilisieren Psychopharmaka Ihren Zustand soweit, dass Sie erst an einer Verhaltensänderung arbeiten können. Grundsätzlich baut Psychotherapie nicht auf der Verwendung von Medikamenten / Psychpharmaka auf.
Antwort: 
Grundsätzlich gehört zum Rahmen, dass die Therapie in der Praxis abläuft. Im Stadtgebiet von Mistelbach bzw Zistersdorf und wenn ein ungestörter Rahmen möglich ist biete ich auch Hausbesuche an. Dabei kommt zum Honorar eine Anfahrtspauschale hinzu. So kann es z.B. bei KlientInnen mit starken Angstzuständen vorkommen, dass die Therapie vorübergehend außerhalb der Praxis stattfindet.
Antwort: 
Grundsätzlich dann wenn beide Seiten es beschließen. Dabei kommt es auf die Länge und "Dichte" einer Psychotherapie an und wie das Therapieziel erreicht wurde. Wenn KlientInnen einen geordneten Abschluss machen, endet es mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Therapie"themen", mit einem Resumee ihrer Lernerfahrungen, fallweise auch mit einem "Themen Ausblick" und mit einem gegenseitigen feedback.
Antwort: 
Zum Erstgespräch können Sie sich gerne her begleiten lassen. Es bleibt jedoch Ziel, dass Sie Ihre Therapiezeit alleine nutzen, es sei denn wir vereinbaren eine Paartherapie oder Sie sind ein Elternteil.
Antwort: 
Es gibt tatsächlich eine Couch in der Praxis, unsere Arbeit findet jedoch im Sitzen oder in Bewegung statt. Im Stehen oder Bewegen dann, wenn wir z.B. im Raum etwas aufstellen, damit ein Problem oder die Abstände zwischen Personen visuell erkennbar gemacht werden. Psychodrama ist ja eine Aktionsmethode, das heisst das Lernen findet über Handeln und Ausprobieren statt.
Antwort: 
Die Eltern sind anfangs dabei, weil sie ebenso wichtige Vertragspartner sind. Daher müssen auch sie wissen, wer/was/wann/wie. Danach teilen sich die Wege, denn wichtigster Teil ist die Arbeit mit den Jugendlichen. Bei Bedarf gibt es auch Elterngespräche. Die Inhalte bleiben getrennt. Nur wichtige Sachen und dazu gehören: gefährdende Ereignisse, bevorstehendes Therapieende, Unregelmäßigkeiten, Wohnortwechsel, Job- oder Schulverlust werden im Einverständnis mit allen Beteiligten ausgetauscht.
Antwort: 
Als Opfer einer Gewalttat stellt Ihnen der Weisse Ring (NÖ Adresse) Therapiestunden zu Verfügung. Bitte wenden Sie sich an die jeweilige KoordinatorIn. Dies betrifft auch ehemalige HeimbewohnerInnen, die als Minderjährige in Institutionen schlecht behandelt wurden und an den Folgen leiden. Sie erhalten kostenlose 10-20 Therapiestunden durch den Weissen Ring - danach kann das Bundessozialamt weitere Stunden genehmigen. Die Zuteilung der Therapiestunden erfolgt rasch, Sie erhalten in kurzer Zeit Hilfe - nicht zögern.
Antwort: 
JA! Vor einer Kur (seelische Reha) kann ich Sie beim Beginn mit Ihrem Thema unterstützen und vorbereiten, dass Sie die Rehazeit gut für sich nutzen können. Immer wieder erhalte ich Rückmeldungen von KlientInnen, die bereits auf Reha waren und gebe diese Erfahrungen gerne an Sie weiter. So können Sie sich darauf besser einstimmen. Gerade in der seelischen Reha gibt es ein intensives therapeutisches Angebot, das den meisten Menschen erst vertraut werden muss.
Antwort: 
JA! Weitermachen. Festigen Sie die neuen Erfahrungen, lassen Sie sich begleiten bei der Rückkehr und "Landung" im Alltag. Wenn die Belastungen wiederkehren bedarf es guter Begleitung. Entwickeln Sie eine Stabilität und schützen Sie sich gezielt vor alten Mustern.
Antwort: 
Bald für Entlastung sorgen, Zeit für sich einplanen. Helfernetz organisieren, praktischer Arzt/Ärztin, wenn starke körperliche Symptome auch mit Hilfe von Medikamenten, Psychotherapie beginnen, um Reha ansuchen (wegen Wartezeiten bald tun). Bewegung, Ernährung, Ruhe. Wie diese Element zusammenwirken kann ich gerne erklären und Sie bei der Umsetzung begleiten. Nähere Information finden Sie auch auf meiner Themenwebseite http://alleszuviel.at.
Antwort: 
Eine Unterbrechung der ambulanten Therapie ist kein Problem, teils kann ich dabei behilflich sein und Kontakte herstellen. Danach kommen Sie wieder zurückk und setzen die Therapie fort, der Platz bei mir bleibt Ihnen gesichert. Gerne arbeite ich mit den umliegenden stationären Einrichtungen zusammen (KH Hollabrunn, AKH Wien, SMZ Ost, KH Tulln etc.) Ich arbeite auch im Netzwerk mit PsychiaterInnen in freier Praxis.
Antwort: 
Ich begleite Sie und helfe bei der Vorbereitung der einzelnen Verfahrensschritte. Aber ich bin kein Gutachter und verfasse daher keine Unterstützungserklärungen oder Begründungsschreiben - dies würde die Schweigepflicht verletzen. Mein Wort hat dabei nicht mehr Gewicht als Ihr eigenes. Aus der Praxis weiß ich, dass diese Zeit der Ungewissheit belastend erlebt wird und es gut tut, wenn es Hilfe beim Ordnen der Gedanken und beim Entscheidungsvorgang gibt. Sich vorzeitig von der Arbeitsrolle verabschieden (zu müssen) schmerzt.
Antwort: 
In der Praxis Zistersdorf ist ein barrierefreier Zugang möglich - mit dem Lift in den 1. Stock. Leider ist dies in der Praxis Mistelbach nicht der Fall.
Antwort: 
NEIN. Der Therapieverlauf kann durch seelische Reha oder wegen körperlichen Erkrankungen unterbrochen werden. In diesem Fall vereinbaren wir, wie der Kontakt aufrecht gehalten werden kann und wann die gemeinsame Arbeit weitergeht - der Therapieplatz bleibt Ihnen erhalten. Mir ist der Hinweis wichtig, dass unsere Psychotherapie nicht "on the flight" durch andere Personen übernommen werden kann. Ein neuer Therapeut beginnt/beendet mit Ihnen einen eigenen neuen Prozess unter speziellen Bedingungen (z.B. von Anfang an begrenzte Stundenanzahl).
Antwort: 
Ich übernehme KlientInnen erst wenn sie die vorherige Therapiebeziehung gut beendet haben. Ein oder mehrere vorangegangene Erstgespräche oder Probestunden zählen nicht. Wenn Störungen oder kein Erfolg die Ursache für den Wechsel waren, finde ich es besser, es wird von den Betroffenen selbst geklärt und zu Ende gebracht. Therapie ist Beziehungssache und mit Beziehungen soll entsprechend gut umgegangen werden. Im umgekehrten Fall lege ich auch Wert darauf, Therapievorgänge gut abzuschließen.
Antwort: 
Sich auf zwei Therapieprozesse gleichzeitig einzulassen macht keinen Sinn. Doppelte Therapie"dosis" macht nicht die doppelte Wirkung. Am besten Sie schließen die eine Therapie mit einem Bilanzgespräch ab, bevor Sie sich auf eine zweite einlassen. Ausnahme: Wer sich in Paartherapie befindet und dabei auf ein dringendes persönliches Thema stößt, kann es bei einem anderen Therapeuten im Einzelsetting bearbeiten. In jedem Fall empfiehlt es sich, alle beteiligten TherapeutInnen davon zu informieren. Natürlich ist es auch eine Kostenfrage. http://w4psy.at